Winterzelten zur Wintersonnenwende vom 19. – 22.12.2012

Hier finden Sie alle aktuellen Informationen zum Winterzelten 2012:

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Zum ersten Mal bieten wir dieses Jahr Winterzelten an. Als Termin haben wir uns für die Zeit von Mittwoch den 19. bis Samstag den 22.12.2012 entschieden, also die Zeit um die Wintersonnenwende 2012. Am Freitag den 21.12.2012 um 12.12 Uhr erreicht die Sonne für dieses Jahr ihren geringsten Mittagsstand über dem Horizont. Ab dann wird es wieder Sommer !!! Nunja, zumindest so allmählich. Diesen Zeitpunkt, den Anbruch der Jahreshälfte in der die Tage täglich heller werden, nehmen wir zum Anlass ein kleines Fest zu veranstalten. Die Zeit vor der Wintersonnenwende nutzen wir als persönliche “Draußen-Zeit” im Winter.

Anreise

Die Anreise soll am Mittwoch den 19.12.2012 tagsüber erfolgen. Eine genaue Anreisezeit gibt es nicht, nach Möglichkeit wenn es noch hell ist. Wer Vormittags anreist, kann bei uns zu Mittag essen. Wer Mittwoch noch keine Zeit hat, kann auch Donnerstag oder am Freitagmorgen bis 12.00 Uhr anreisen. Spätere Anreisen sind nicht mehr möglich. Wer also beim Fest dabei sein möchte, muss bis Freitag 12.00 Uhr sein Zelt aufgeschlagen haben und natürlich auch mindestens die eine Nacht draußen verbringen.

Mahlzeiten    

Im Teilnehmerpreis ist Frühstück enthalten. Das bedeutet es gibt jeden Morgen heiße Getränke und ein gesundes, vollwertiges Bio-Frühstück im Aufenthaltsraum. Darüber hinaus wird unter dem Vordach ein Wasserkocher, eine Thermokanne und Tee bereit stehen, sodass man sich immer einen heißen Tee zubereiten kann.
Mittwoch, Donnerstag und Freitag kann am Zeltplatz zu Mittag gegessen werden (4,50€). Es gibt leckere, heiße Eintöpfe mit Vollkornbrot. Mittwochabend gibt es verschiedene Pizzen vom Backblech (5,00€) und Donnerstagabend Reis mit Curry – bei Bedarf vegetarisch (4,50€) oder mit Bio-Hühnchen (6,00€). Für Freitagabend planen wir ein Grillfest. Es gibt Brathähnchen vom Feuerspieß! Schaut mal unten, lecker, wa? Dazu gibt es Brot (evtl. aus dem Lehmofen…), Salat, Folienkartoffeln und Zaziki bzw. lasse ich mir noch was einfallen. Getränke (außer Tee) besorgt jeder selber bzw. werden gemeinsam eingekauft.

Aktionen

Wir beginnen am Mittwoch mit dem Aufbauen der Zelte und Einrichten des Lagers. Es muss Holz geholt und evtl. gespalten und der erste Abend vorbereitet werden. Wir lernen uns kennen und machen eine erste kleine Wanderung. Abends gibt es Pizza am Zeltplatz. Wer will, kann einen kleinen Vortrag, ein Referat oder Geschichten vorbereiten, die abends am Lagerfeuer vorgetragen werden können. Natürlich sind wie immer jegliche Arten musikalischer Beschäftigung erwünscht. Der Platzwart referiert über das Thema “Julfest vs. Weihnachten – die Zeiten ändern sich”.

Am Donnerstag machen wir nach dem Frühstück eine Winterwanderung in die nähere Umgebung. Eine geeignete Route mit einem interessanten Ziel, wo auch zu Mittag gegessen werden kann, ist derzeit in Planung. Die gesamte Wegstrecke wird etwa 15 km betragen. Näheres folgt in Kürze auf dieser Seite. Wer nicht Wandern möchte, kann die Zeit gerne anderweitig für sich nutzen, am Zeltplatz gibt es auch Mittagessen. Abends stehen dann nach dem Abendessen wieder Lagerfeuer, Geschichten und Musik auf dem Programm.

Am Freitag beginnen wir nach dem Frühstück mit den Vorbereitungen für das Fest. Wir könnten zum Beispiel den Lehmofen anheizen und unser Brot selber backen… gegen Abend grillen wir dann die Broiler über dem Feuer und machen es uns gemütlich. Thema des Abends wird sein: “Alte und neue Bräuche – was im Winter gefeiert ward”.  Wer also interessante und in der Gemeinschaft durchführbare Winterbräuche bzw. Neujahrsbräuche kennt, her damit, wir haben die ganze Nacht Zeit. Ein “Lichterschwemmen” auf der Fleuth ist bereits vorbereitet.

Samstags gibt es nochmal Frühstück am Zeltplatz, wir räumen gemeinsam auf und brechen die Zelte ab.

Kosten 

Mittwoch 19.12.2013 und Donnerstag 20.12.2012:

Erwachsene            25,00€/Nacht
Kinder                      20,00€/Nacht

Im Teilnehmerpreis ist Bio-Frühstück am Morgen, Tee über den Tag, geführte Wanderungen, heiße Duschen und eine Umlage für Feuerholz enthalten.

Freitag 21.12.2012:

Erwachsene            40,00€/Nacht
Kinder                      30,00€/Nacht

Im Teilnehmerpreis ist Bio-Frühstück am Samstagmorgen, Tee über den Tag, heiße Duschen, die Teilnahme am Grillfest und eine Umlage für Feuerholz/Kohle enthalten.

Anmeldung

Anmeldungen fürs Winterzelten bitte per E-Mail an: kontakt@anna-fleuth.de oder über unser Kontaktformular.

  • Ein Tag/Nacht Winterzelten findet erst statt, wenn sich bis zum 17.12.2012  mindestens 6 Personen verbindlich angemeldet haben.
  • Das Spanferkelfest findet leider nicht statt, dafür gibt es Brathähnchen vom Feuerspieß!
  • Das Winterzelten findet bei jedem Wetter statt :-) , es sei denn, uns fällt vorher der Himmel auf den Kopf…

Wir freuen uns auf euer Interesse.

Familie Wouters

 

 

 

Ihre Meinung?

  1. aFleuth sagt:

    Der Drehspieß Testlauf fürs Winterzelten 2012. Die vier Broiler schmeckten herrlich !!!

    Drehen
    mmmhhh
    Veredeln
    Flügel oder Schenkel?

  2. aFleuth sagt:

    Moin,

    klar, für Vegetarier reduziert sich der Teilnehmerpreis für Kinder bzw. Erwachsene am Freitag um jeweils 10,00€. Und als Ersatz gibt es Rührei !!!

    Greeez.

  3. aFleuth sagt:

    Winterzeiten

    Neulich kam, ich weiß nicht mehr genau wo, die Frage auf, warum wir eigentlich Weihnachten feiern. Das ganze Programm mit Tannenbaum, Geschenken, Oma und Opa besuchen, beide Seiten natürlich, das sei doch jedes Jahr nur stressig. Ja aber um die Gemeinschaft, das Zusammensein in dieser Zeit, darum ginge es doch. Aber nicht, wenn einer dafür von Hü nach Hott fahren müsse und in den Läden sei Weihnachten eh immer der Bär los. Da bekämst du nirgendwo einen Parkplatz. Und so weiter und so weiter.
    Dann kam der Vorschlag, man könne ja mal anders feiern. Schließlich sei Weihnachten eigentlich ein christianisiertes Mittwinterfest und am 21.12. doch bekanntlich Wintersonnenwende. Die könne man ja einfach mal feiern.
    Weihnachten und Sonnenwende? Zu Hause hab ich erst mal den Computer angeschmissen. Der Zusammenhang interessierte mich dann doch. Also Wikipedia. Jaja ich weiß, als wissenschaftliche Quelle nicht gerade die Crème de la Crème aber für den schnellen Überblick soll`s reichen. Zunächst der Artikel „Weihnachten“. Erster Satz: “Weihnachten, auch (heiliges) Christfest, Heilige(r) Christ oder Weihnacht genannt, ist das Fest der Geburt Jesu Christi.“ Schau, so einfach ist das. Vor lauter Weihnachts-Hektik-Lamento vergisst man die grundsätzlichsten Tatsachen. Aber warum gerade im Dezember? Im Artikel heißt es: „Das Geburtsdatum Jesu wird im Neuen Testament nicht genannt.“ Stimmt, da ist nur von Hirten die Rede, die zu jener Zeit bei ihren Schafen wachten. „Als kirchlicher Feiertag ist der 25. Dezember erst seit 336 in römischen Quellen belegt. Wie es zu diesem Datum kam, ist umstritten.“ Aha, nichts genaues weiß man also nicht. Aber immerhin rückt das christliche Weihnachtsfest dem Datum der Wintersonnenwende seit Mitte des 4. Jahrhunderts mächtig auf die Pelle. Und hier die gängige Hypothese wie es zu dem Datum kam, frei nach Wikipedia versteht sich:
    Nach Julius Caesars „Julianischem Kalender“ war am 25. Dezember der kürzeste Tag im Jahr, also Wintersonnenwende. Während des 3. Jahrhunderts gab es nun im römischen Reich einen mächtigen Sonnenkult um den Sonnengot „Sol invictus“ – lateinisch für „unbesiegbarer Sonnengott“. Kaiser Aurelian legte zu dieser Zeit den Geburtstag dieses Sonnengottes verständlicherweise auf die julianische Wintersonnenwende am 25. Dezember. Einige Religionsgeschichtler vermuten nun, die frühe christliche Kirche habe diesen populären Festtag als Geburtstag für ihren Gottessohn übernommen, vielleicht um ihre eigene Position zu stärken. Die Popularität des Sonnenkultes ebbte jedenfalls gegen Ende des 4. Jahrhunderts ab, während sich das Christentum etablierte. Und mit ihm blieb das bereits tradierte Datum des 25. Dezember als Geburtstag Jesu. Da Herr Caesar in Astronomie allerdings nicht so gut war – ein Jahr nach julianischem Kalender ist länger als ein astronomisches Jahr – wanderte das astronomische Datum der Wintersonnenwende bis zur Einführung des gregorianischen Kalenders auf den 21. Dezember.
    Und dort bleibt es seit dem, mal mehr und mal weniger. Aber das ist eine andere Geschichte. Demnach hat Weihnachten – hypothetisch-theoretisch – tatsächlich einen Bezug zur Wintersonnenwende. Ey, dann könnte man ja wirklich auch mal Mittwinter feiern. Zurück zur Natur und so, die Sonne wieder hervor locken. Kann ja nicht ewig Winter bleiben und Weihnachten muss auch nicht ausfallen. Warte, mal eben googlen: „Wintersonnenwende+Kevelaer“. Da, das hört sich doch schon vielversprechend an: „Winterzelten zur Wintersonnenwende vom 19.- 22.12.2012 – Zeltplatz Anna Fleuth“. Das sehe ich mir mal genauer an…

  4. aFleuth sagt:

    Ok, liebe Freunde,

    leider haben sich fürs Spanferkel grillen nicht genügend Leute angemeldet. Wir werden daher auf Federvieh zurückgreifen: Es gibt leckere Brathähnchen vom Feuerspieß! Dabei können wir, wie auf den Fotos zu sehen, auf einige Erfahrung zurückgreifen und freuen uns selber schon wie hulle. Das wird wieder lecker !!!

    Wer sich noch spontan dazu entschließt an einem der Tage mit zu zelten oder beim Grillfest dabei sein will, hat noch bis zum 17.12.2012 Zeit sich anzumelden.

    Viele Grüße,
    D