Über Hochwasser und Hagelschlag im Juni 2016

Hallo zusammen,

zunächst vielen Dank für die vielen sorgvollen Nachfragen, wie es uns und dem Zeltplatz bei den Unwettern der letzten Wochen ergangen ist. Entwarnung, der Platz ist trocken, steht nicht unter Wasser und die Wiesen sind grüner den je!

Grüner gehts nicht

 

 

 

 

 

 

Hochwasser

Natürlich führt die Fleuth und auch die Niers zur Zeit Hochwasser. Allerdings war während der stärksten Niederschläge (100 l /qm in 24 h – fällt sonst im ganzen Juni) nur die hinterste Ecke direkt am Fluss zu nass zum Zelten. Ansonsten hat der Platz das Wasser gut aufgenommen, bzw. durch das leichte Gefälle schön zur Fleuth transportiert. Bei uns ist lediglich der Keller nass. Aber das kennen wir schon. Das Grundwasser steigt und drückt durch die Bodenplatte. Hatten wir halt noch nie im Juni und vor allem nicht innerhalb von einer Stunde!!! Mittlerweile sinkt der Wasserspiegel wieder und auch die hinterste Ecke ist wieder frei.

Pappelbucht mit leichtem Hochwasser

 

 

 

 

 

 

Hagel

Am heftigsten war ein Unwetter am letzten Donnerstag, den 23.06.2016. Da fielen Gänseeier vom Himmel:

Hagelkörnchen

 

 

 

 

 

 

Hagelkörnchen nah

 

 

 

 

 

 

Der Hagel hat fast alle Dach-Scheiben des Gewächshauses zertrümmert, eine Heckscheibe von einem PKW von unseren Gästen und deren Zelt zerlegt. Gott sei Dank haben sich alle auf dem Platz rechtzeitig unter das Vordach geflüchtet, sodass ihnen nix passiert ist. Und Glück im Unglück: Die Solar-Kollektoren auf dem Dach haben erstaunlicherweise nix abbekommen – guter Winkel vielleicht !!! Und die Gruppenzelte hielten Stand – gute Baumwolle !!!

gut geputzt

 

 

 

 

 

 

Hagelschläge

 

 

 

 

 

 

Wein-Dach im Juni

 

 

 

 

 

 

Ansonsten sah es aus wie im Herbst, nur das das gefallene Laub grün war. Und die Obsternte fällt dieses Jahr wohl mager aus. Die wenigen Kirschen, die am Baum geblieben sind, hatten Dötschen und sind bei der Witterung innerhalb von Stunden verfault. Die Wucht der Hagelkörner verletzte auch die jungen Obstbäume. Aufgeplatzte Stellen in der Rinde, besonders auf den waagerechten Ästen, waren die Folge, ebenso an den noch grünen Äpfeln.

Autsch

 

 

 

 

 

 

mehr Autsch

 

 

 

 

 

 

Und die vom Biber angenagte Pappel hat sich natürlich quer über die Fleuth gelegt. Zur Freude des Bibers!!! – Weniger Arbeit, mehr Essen!!!

Fallkeil genagt

 

 

 

 

 

 

Aber wie gesagt, alle wohl auf und das erste volle Wochenende liegt auch bereits hinter uns! Also, keep on camping!

Viele Grüße und bis bald,
Anna Fleuth

Ihre Meinung?

  1. Björn Wefers sagt:

    Moin,
    am vergangenen Montag hatten wir die Premiere auf eurem Platz und sind bis heute noch Maximal Begeistert!

    Zum einen haben meine Tochter und ich besprochen noch in diesem Jahr für eine Wochenend Radtour bei euch vorbei zu schneien als auch unsere Radtour nächstes Jahr so zu Planen, dass wir auf dem Rückweg bei euch nächtigen!
    Aber leider gibt es einen Wehrmutstropfen. Meine Tochter hat bei Euch im Bauwagen ein grün/türkises Feen buch angefangen zu lesen, aber leider den Zettel mit dem Titel vermasselt. Könnt Ihr uns vieleicht den Titel nennen damit bei mir wieder Frieden einkehrt? :-)

    Mit freundlichen Grüßen

    Björn

  2. aFleuth sagt:

    Moin,
    schön dass es euch gefallen hat und kommt gerne wieder vorbei. Ich hoffe das ist der Titel: “Merlin – Oh nein, die Hexe will mich kochen” vom ueberreiter – Verlag.
    Viele Grüße,
    Anna F.