Fotoserie Lehmofen

Unser selbstgebauter Lehmofen ist fertig!!! Die ersten Pizzen und Brote sind bereits gebacken. Hier der Bau in Bildern:

Ihre Meinung?

  1. Andrea schmitjes sagt:

    Schwelge gerade in Urlaubserinnerungen und denke immer wieder gerne an die letzten Handgriffe beim Lehmofenbau zurück. Die Krönung war natürlich die Pizza!
    Viele Grüße von Andrea und Julian aus Bocholt und bis demnächst in diesem Sommer . . .

  2. lion sagt:

    Hallo! Ich finde dieser Ofen ist sehr gelungen 🙂
    Meine Frage wie viel Lehm oder andere Materialien haben
    Sie dafür gebraucht ?
    Mfg Lion

  3. aFleuth sagt:

    Moin Lion,

    schwer zu sagen. Unser Lehm ist sehr sandig. Trotzdem habe ich drei Teilen Lehm noch ein Teil Sand zugemischt. Es sind inzwischen noch weitere Schichten hinzugekommen. Ich würde sagen so 1,5 cbm Lehm und 1 cbm Sand. Dazu einen Ballen Heu für die isolierenden Graslehmschichten. Je nach Beschaffenheit des Lehms muss mehr oder weniger Sand hinzu. Im Zweifelsfall eher mehr, damit mehr Wärme gespeichert wird und das Mischen leichter geht.

    Viele Grüße,
    AF

  4. Anika Eckstein sagt:

    Hallo!
    Wir haben interesse daran, einen Ofen fuer ein Zeltlager zu bauen. Ich haette ein paar Fragen:

    Wie habt ihr das Fundament und den Sockel gebaut? Ist es wichtig hierfuer richtiges Zement etc. Zu benuetzen oder geht das auch mit Lehm und so weiter.

    Und fuer die Kuppel, reicht es aus Lehm aus dem Gewaesser zu verwenden ider muss man nich speziell etwas dazu kaufen?

    Ich freue mich auf eine Antwort, danke
    Anika

  5. aFleuth sagt:

    Hi Anika,

    der Sockel ist gemauert und mit Beton gegossen. Das geht aber auch mit Lehm oder Erde. Ihr könnt auch ein Loch vor dem Ofen ausheben, den Aushub als Sockel benutzen und darauf den Ofen bauen. Man steht dann letztlich in der Senke vor dem Ofen (ggf. eine Stufe als Sitzmöglichkeit gestalten…). Den Ofenboden könnt ihr aus Lehm machen, evtl. eine Lage Schamottesteine aus dem Baumarkt als oberste Schicht. Bei dem Lehm für die Kuppel kommt es auf die Zusammensetzung an. Zu fetter Lehm (viel Tonanteil) lässt sich schwerer stampfen/verarbeiten – klebt zu viel-, bildet schnell Risse und speichert wenig Hitze. Wir haben z.B. sandigen Lehmboden, der war schon fast perfekt. Lediglich ein wenig mehr Sand war nötig. Lehm aus Gewässern ist vermutlich eher fett, d.h. ihr braucht noch Sand oder Erde zum mischen. Tendenziell lieber mehr Sand zumischen, dieser speichert am Ende die Hitze besser und der Lehm lässt sich besser verarbeitet/stampfen. Ansonsten viel „learning by doing“ und sollte was nicht klappen, Wasser drauf und neu machen…;-) Wenn noch Fragen sind, einfach melden.

    Vuele Grüße,
    Daniel

  6. daniela gurlin sagt:

    Hallo,
    ich arbeite an einer Schule und wir planen in unserer Projektwoche, mit dem Thema Afrika, einen Lehmofen zu bauen. Unsere Schüler sind zwischen 7 und 9 Jahren. Kann so ein Projekt, mit den Schülern gelingen? Gibt es vielleicht die Möglichkeit von externer Hilfe, kennen Sie jemanden?
    Würde mich über eine Antwort sehr freuen, vielen Dank.
    Gruß

    Daniela Gurlin

  7. aFleuth sagt:

    Hi Daniela,

    das klappt bestimmt. Wir haben den Ofen nach diesem Heft hier gebaut: https://www.amazon.de/Öfen-ganz-Lehm-gebaut-ursprüngliche/dp/3924038562. Das Prinzip mit den Lehmkugeln über einer Sandform ist einfach anzuwenden. Den Lehm stampfen, die Kugeln formen und anklopfen ist eine tolle Arbeit für Kinder in dem Alter. Achtet darauf, dass der Lehm nicht zu „fett“ ist und mischt ggf. Sand hinzu. Entscheidet vorher, wie groß der Ofen sein soll, bzw. welches Backblech ihr verwenden wollt, damit es nachher nicht zu eng wird. Lieber einen kleineren Ofen für z.B. 2 Brote bauen, als einen großen Pizzaofen, dann bekommt ihr den Ofen auch in einer Woche fertig.

    Wenn noch Fragen sind, gerne melden.

    Viele Grüße,
    Daniel